Dan Richards hat als Live Gitarrist der Boygroup One Direction bereits auf 4 Welttourneen riesige Stadien gefüllt. Zudem war er auch schon in zahlreichen Late Nate shows zu Besuch, wie z.B. bei Saturday Night Live, The Royal Variety Performance, The Today Show, und bei den American Music Awards hat er auch schon gespielt. Wenn Dan nicht gerade auf Tour ist, schreibt und komponiert er seine eigenen Songs oder musiziert mit der dreiköpfige dance-pop band Tux Bolo, die gerade ihre Debut Single Shame on me featuring Ashley Dubose veröffentlicht haben.

Wir haben Dan getroffen und mit ihm über seine Erfahrungen als Session Musiker und seine Arbeit als Produzent gesprochen. 

[LEWITT] Wie viele Stunden übst du in der Regel am Tag?

Als Gitarrist habe ich über einen langen Zeitraum mindestens sechs Stunden am Tag gespielt. Meistens fange ich damit an die Skalen durchzuspielen, danach sind die Modes dran und dann höre ich mir Songs von Legenden an und spiele sie nach. Ich finde, dass mein Gehirn das dann besser verarbeitet, so dass ich es danach natürlicher wiedergeben kann, wenn es gefragt ist. 

[LEWITT] Welchen Rat würdest du jemandem geben, der sich gerne als Session Musiker etablieren würde?

Um ein guter Session Musiker zu werden, benötigt man meistens eine Kombination von Kompetenzen. Es geht nicht nur darum, dass du dein Instrument perfekt beherrschst. Man muss auch schnell dabei sein, den speziellen Sound des Künstlers, mit dem man gerade zusammenarbeitet zu finden. Deine sozialen Kompetenzen sind aber mindestens genauso wichtig, da es um mehr geht als die Parts spielen zu können. Du musst auch in der Lage sein, mit dem Künstler eine Connection aufzubauen, und zwar bis auf den Level, dass man auf einer Wellenlänge ist. Am Ende wollen die Leute meistens mit jemandem Zusammenarbeiten, der auch mit ihnen befreundet ist. 

Ich habe damals in London damit angefangen, indem ich einfach mit jedem den ich finden konnte gespielt habe, einfach damit die Leute mich kennen und mein Name in Umlauf kommt. Wenn niemand weiß, wer du bist, bekommst du auch keine Gigs. Also ist es auch wichtig, so viel wie möglich zu spielen, wenn dir jemand einen Gig anbietet, sag JA! 

[LEWITT] Verbringst du inzwischen mehr Zeit damit, als Session Musiker zu arbeiten, oder komponierst du mehr?

Momentan verbringe ich circa die Hälfte meiner Zeit damit als Session Musiker zu arbeiten und die andere Hälfte als Songwriter, ich würde mich selbst auch als Produzent bezeichnen, in dem Sinn, dass ich einen Song bis zu einem gewissen Grad produziere, also wenn es um Melodien, Harmonien, Top Lines, und dann arbeite ich meistens mit einem Mixing Engineer. 

[LEWITT] Welches Set-Up verwendest du meistens für deine Aufnahmen?

Bei vielen Sachen die ich momentan komponiere ist die Aufnahmekette sehr simpel. Ich verwende ein MacBook, verbunden mit einem Universal Audio Apollo, an welches ich mein LEWITT Mikrofon anschließe. Ich liebe meine LEWITT Mikrofone. Vor allem mit dem LCT 940 bin ich perfekt für jede Situation gerüstet. Die Eigenschaft “Röhre” und “FET” in das gewünschte Verhältnis zu bringen, kreiert ein einzigartiges Angebot an Klang-Möglichkeiten, das LCT 940 ist wie 10 Mikrofone in einem Gehäuse. Wenn ich jemand aufnehme, spiele ich meistens mit den verschieden Positionen herum, bis ich einen Sweet Spot finde. Aber ich nehme auch oft einfach selbst die Top-Line auf und dann verwende ich 100% Röhre, weil ich diesen warmen Sound so gerne mag. Aber vor kurzem habe ich die Vocals von einem Freund aufgenommen und bei ihm hat es sich besser angehört, wenn die Einstellungen auf 50% Röhre und 50% FET gesetzt waren. Also das großartige am LCT 940 ist, dass man immer den richtigen Sound für jede Situation finden kann - aus diesem Grund ist es auch mein Standard Mikrofon. 



LCT 940 Teaser
LCT 940

Klare, knackige FET-Präzision.
Warmer, reichhaltiger Röhrenklang.
Ein Mikrofon.