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Die Liebe zum guten Klang verbindet uns.

MESSER Drummer Kenn Youngar

Apr 25, 2017 5 min read

LEWITT Content Team
Enthusiasts at work

Messer

Die Band MESSER hat ihre Wurzeln in Dallas, Texas und wurde 2009 gegründet. Lead Gitarrist Javier Contreras spielte bereits für die von Jägermeister gesponserte Band Mudflap. Schlagzeuger Kenn Youngar, war zuvor Mitglied der Band Strangleweed und Bassist Maddox gründete eine Band namens Forever Sunday 2004. Rhythmus Gitarrist der Band ist Donnie Deville, aber am bekanntesten ist wohl Frontmann Dereak Messer, der in den späten 90er Jahren mit seiner Band July Alley  schon einige Erfolge verbuchen konnte. Nick Terzo von Columbia Records – der bereits Alice In Chains unter Vertrag nahm wurde auf ihn aufmerksam und als July Alley sich auflösten wurde ihm angeboten den Gesangspart bei Alice In Chains zu übernehmen, da deren Frontmann Layne Stayley gerade in der Entzugsklinik war und ihm wurde angeboten für Slash's Snakepit zu singen. Als ob das nicht schon genug wäre, wollte auch der legendäre (und später tragisch ermordete) Gitarrist Dimebag Darrel Dereak als Frontmann für sein Projekt “Damageplan,” welches er zu dem Zeitpunkt gerade am aufbauen war. Allerdings kam alles ganz anders und die fünf Musiker fanden ihren festen Platz in der Band Messer. 

Dieses Jahr wird die Band ihr Debut Album veröffentlichen und aus diesem Grund haben wir uns mit Kenn getroffen um über den Aufnahmeprozess zu sprechen. 

[LEWITT] Woran arbeitet eure Band gerade?

[Kenn Youngar] Ihr habt uns gerade zu einem guten Zeitpunkt erwischt. Wir haben die letzten vier Jahre gemeinsam mit unserem Produzenten Chad Gendason in den Silver Lake Pro Studios, L.A. an unserem Album gearbeitet. Unseren Sänger haben wir zum Teil auch in unserem Messatory Studio hier in Dallas aufgenommen. Jetzt wird die harte Arbeit, die wir in dieses Album gesteckt haben hoffentlich bald seine ersten Früchte tragen. Gerade wird die Platte gemastert. Wir freuen uns schon sehr darauf endlich wieder auf Tour zu gehen, da wir uns in den letzten Jahren quasi verbarrikadiert haben.

[LEWITT] Vier Jahre ist ziemlich lange, wenn man im Studio eingesperrt ist. Was habt ihr dort so lange gemacht? 

[Kenn Youngar] Es fing eigentlich alles 2012 an, als wir auf Kanada Tour mit Black Label Society und Protest the Hero waren. Wir haben viel von den anderen Bands gelernt, die auf einem viel höheren Level waren. Wir waren sehr glücklich darüber, dass sie uns mitgenommen haben. Als wir von dieser Tour zurück gekommen sind, wussten wir, dass wir an unserer Live-Performance und unserem Sound arbeiten mussten. Also entschieden wir uns keine Konzerte mehr zu spielen, damit wir uns auf unser neues Album konzentrieren konnten. Zu dieser Zeit hatten wir nur zwei Songs, die qualitativ unseren Vorstellungen entsprachen. Also verbarrikadierten wir uns im Studio und spielten kaum Konzerte, abgesehen von ein paar Shows, bei denen wir unser neues Equipment live testeten. Wisst ihr, wir fahren jedes Jahr zur NAMM um zu sehen, was es für neues Zeug gibt. So haben wir übrigens auch LEWITT entdeckt. Unser Ziel war einen Live-Sound zu entwickeln, der sich wie unsere CD anhört. Wir haben die das LEWITT DTP Beat Kit Pro 7 schon für unsere Aufnahmen verwendet und dann fingen wir damit an uns auf unseren Live-Sound zu konzentrieren und experimentierten mit dem Equipment für unseren Bass, Gitarren und Drums. Es war überhaupt nicht so einfach Equipment zu finden, dass sich gleichzeitig gut anhört und auch noch einfach aufzubauen ist.

[LEWITT] Auf dem Album habt ihr also das DTP Beat Kit Pro 7 verwendet. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?  

[Kenn Youngar] Als wir die LEWITT Drum Mics zum ersten Mal verwendet haben, waren wir alle von diesem großartig klaren Sound überrascht. Unseren Produzenten - der über die Jahre schon mit allen möglichen Mics gearbeitet hat, jedoch noch nie mit LEWITT - hat der Sound von den Overheads umgehauen, jeder war begeistert!  Das war das Erste, was uns am Beat Kit Pro 7 gefallen hat! Ich habe 15 Becken und da einen Sound zu bekommen der sich nicht verwaschen anhört anhört ist nicht einfach! Aber diese LCT 340 Kleinmembran-Kondensator-Mikrofone haben mir die Klarheit gegeben, nach der ich so lange gesucht habe. Mein Drum Kit ist riesig, also habe ich mir ein zweites DTP Beat Kit Pro 7  gekauft und seitdem wir 4 LCT 340 Overhead Mics haben, hören sich die Becken einfach nur fantastisch an. Ehrlich gesagt sind das die besten Mikrofone, die wir je hatten und ihre Vielseitigkeit ist unschlagbar! 

[LEWITT] Was genau gefällt dir an deinen LEWITT Mikrofonen?

[Kenn Youngar] Das DTP 640 REX  Doppel-Element Mikrofon ist klasse, weil du zwei Mikrofone - ein dynamisches und ein Kondensator - in einem Gehäuse bekommst und es hört sich unglaublich gut an! Die anderen Mikrofone sind auch cool - sowohl im Studio als auch auf der Bühne! Meine Snare klingt großartig und wir verwenden das MTP 440 DM  um Bottom und Top abzunehmen und dieses Mikrofon gibt uns sowohl Attack am Top und eine tolle Sensitivität am Bottom. An meinen Toms verwende ich die DTP 240 TT Mikrofone. Bisher haben schon zwei Tontechniker gefragt, was ich da für Mikro's verwende, weil sie meinten, dass sich meine Tom's wie Kick Drums anhören, mit dieser Wärme, Dynamik, Klarheit und dem Druck. Ich bin ein großer Fan von John Bonham und von großen Drums und mit diesen Mirko's ist es viel einfacher High-End hinzuzufügen, während sie gleichzeitig die Wärme aus dem Low-End einfangen und was du bekommst ist ein richtig fetter Drum Sound. Und wie bereits erwähnt, werde ich nie wieder etwas anderes als das LCT 340 für meine Overheads verwenden, da nicht nur unser Produzent darauf schwört, sondern auch unser FOH. 

[LEWITT] Irgendwelche abschließenden Worte, die du über LEWITT sagen möchtest?

[Kenn Youngar] Augenscheinlich ist die Fertigungsqualität bei LEWITT unschlagbar. Die Leute von LEWITT legen anscheinend großen Wert auf die Qualität ihrer Produkte und da mir nichts negatives einfällt, was ich darüber sagen könnte. Die Verpackung ist phänomenal, das Beat Kit kommt in einem praktischen Reisekoffer, mit dem die Mikrofone bestens geschützt sind. Außerdem siehst du am Design und der Bauart, dass viele Gedanken hineingeflossen sind. Auch die Elektronik ist unglaublich und LEWITT hat nirgendwo gespart, bei dem was sie machen.

Photocredits: Ronnie Jackson Photography


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